Neu: das Buchcover-Abstimmungstool — lass andere entscheiden, welches Cover verkauft
Zwei Entwürfe, keine Entscheidung? Das neue Abstimmungstool holt dir echtes Feedback aus der Community, bevor dein Cover in den Druck geht.

Fast jede Autorin kennt diesen Moment: Drei Cover-Entwürfe liegen nebeneinander, alle drei gefallen — und genau deshalb geht es nicht weiter. Das Problem dabei ist nicht der Geschmack, sondern die Perspektive. Du kennst dein Buch von innen. Deine Leser:innen sehen es zum ersten Mal, klein, zwischen dreißig anderen Titeln.
Was das Tool macht
Du lädst deine Entwürfe hoch, gibst Genre und Zielgruppe an — und stellst sie zur Abstimmung. Andere sehen die Varianten nebeneinander in der Größe, in der sie später wirklich erscheinen: als kleines Vorschaubild. Sie wählen, und du bekommst nicht nur eine Zahl, sondern die Begründungen dazu.
Warum das anders ist als „Frag mal die Facebook-Gruppe"
Drei Unterschiede machen den Ausschlag:
- Thumbnail zuerst. Bewertet wird in der Größe, die im Shop zählt, nicht als bildschirmfüllende Grafik.
- Genre-Kontext. Die Frage lautet nicht „Welches ist hübscher?", sondern „Welches sieht am ehesten nach diesem Genre aus?" — das ist die Frage, die über Klicks entscheidet.
- Kommentar statt Herz. Ein „Nummer 2, weil man den Titel sofort lesen kann" ist zehn Daumen hoch wert.
So gehst du vor
- Zwei bis drei Varianten, nicht sieben. Zu viele Optionen verteilen die Stimmen und liefern kein klares Ergebnis.
- Echte Unterschiede zeigen — andere Bildwelt, andere Typo-Hierarchie. Zwei Entwürfe, die sich nur in der Schriftfarbe unterscheiden, bringen dir keine Erkenntnis.
- Finalen Titeltext einsetzen, kein Platzhalter. Die Lesbarkeit des echten Titels ist der halbe Test.
- Ergebnis lesen, nicht nur zählen. Wenn die Mehrheit Variante A wählt, die Kommentare aber alle den Titel von B loben, ist die Antwort: A mit der Typografie von B.
Und wenn das Ergebnis dir nicht gefällt?
Das passiert — und es ist die nützlichste Variante. Wenn dein Lieblingsentwurf verliert, hast du gerade sehr günstig erfahren, was ein Druckauftrag dich teuer gelehrt hätte. Du musst dem Votum nicht folgen. Aber du solltest wissen, wogegen du dich entscheidest.
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Passend dazu
Wenn du deine Entwürfe erst noch erstellst: Im Ideenbuffet findest du den Weg vom Prompt zum druckfähigen Cover mit ChatGPT — inklusive Typografie und Druckmaßen. Erst gestalten, dann abstimmen, dann drucken.